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Grußwort der Präsidentenin
des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker e.V. Bundesverband Ursula Hilpert-Mühlig

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
der diesjährige Norddeutsche Heilpraktiker-Kongress blickt inzwischen auf seine 15. Veranstaltung. Ein Jubiläum, das nicht selbstverständlich ist, in einer Zeit der schnellen Gründungen, der hochgezüchteten Events und deren ebenso schnellem Niedergang. 15 Jahre gelungene Fachfortbildung lässt erwarten, dass auch die diesjährige Veranstaltung ein Erfolg sein wird.

Das Programm weist ein ganzes Potpourri spannender Th emen auf und es zeigt die Vielfalt an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die uns die Naturheilkunde und alternative Medizinsysteme wie etwa TCM, Homöopathie
und unsere traditionelle europäische Medizin/TEM zu bieten haben. Wir Heilpraktiker*innen haben diese altbewährten Heilweisen erhalten, nicht zuletzt, um sie bei Fachfortbildungen und Kongressen weiterzugeben, damit sie angewendet und gefördert werden.

Wir haben naturheilkundliche Behandlungsmethoden weiterentwickelt und durch neue Erkenntnisse bereichert. Wir haben traditionelle Therapien aus anderen Kulturkreisen heimisch gemacht und durch deren erfolgreiche Anwendung zu einer Bereicherung unseres Gesundheitswesens beigetragen. Dadurch wird die Methodenvielfalt in der Medizin gewahrt und wir können die individuellen gesundheitlichen Bedürfnisse der Bevölkerung über das Standardprogramm der schulmedizinischen Kassenleistung hinaus befriedigen. Deshalb ist es im Sinne einer am Wohl des Patienten ausgerichteten Behandlung unabdingbar, dass unserem Berufsstand die gesamte Bandbreite naturheilkundlicher und erfahrungsmedizinischer Heilmethoden erhalten bleibt. Mit Sorge sehen wir, dass diese therapeutische Reichhaltigkeit durch für uns zum Teil unverständliche Reglementierungsfl ut der gesundheitspolitischen Entscheidungsträger drastisch eingeschränkt wird. Viele dieser Regeln haben somit zur Folge, dass sie den Patienten, die sie vorgeben, schützen zu wollen, wirksame und in ihrer Selbstheilung unterstützende Th erapien entziehen. Eigentlich hat der Gesetzgeber die „besonderen Th erapierichtungen“, also die traditionellen medizinischen Heilverfahren, unter besonderen Schutz gestellt. Es ist dringend an der Zeit, dass er sich dieser Aufgabe wieder bewusst wird, bevor der Kahlschlag irreversibel ist.

Wir, als Ihre Berufsstandsvertretung, lassen nicht nach, diesen Schutz einzufordern. Und Sie lassen bitte nicht nach, sich weiterhin Wissen und Fertigkeiten anzueignen, um Natur- und Erfahrungsheilkunde anwenden, fördern und weitergeben zu können.

Ihre Ursula Hilpert-Mühlig


 


 
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