Äskulabstab

17. Norddeutscher Heilpraktiker Kongress

Heilpraktiker helfen heilen!

Vortrag V 12

Ernährungsmedizinische Maßnahmen in der biologischen Krebsabwehr

Ernährungsmedizinische Maßnahmen in der Biologischen Krebsabwehr
Krebspatienten sind aufgrund der zehrenden Auswirkung des Tumorgeschehens sowie aggressiver Therapien (Chemo/Strahlen) in der Regel in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt. Zu nennen sind hier v.a. Schwäche, Cancer Fatigue, Übelkeit und depressive Verstimmungen. Durch Malappetenz und Malabsorption kommt es oft zu einem krankheitsbedingten Vitalstoffmangel.

Der Vortrag stellt eine Reihe von Sekundären Pflanzenstoffen vor, mit denen durch gezielte Vitalstoffzufuhr die Körperzellen besser versorgt werden und dadurch das Krankheitsgeschehen positiv beeinflusst werden kann. Dazu gehören Anthocyane, Carotinoide, Zitrusflavonoide, Catechine, Glucosinolate, Quercetin Curcumin, Gingerol, Safranal u.a., die aufgrund ihrer antikanzerogenen, antitumoralen, antioxidativen, antiemetischen oder antidepressiven Wirkungen in der biologischen Krebsprävention aber auch in der begleitenden die Krebstherapie eine gute Unterstützung leisten können.  

Vor dem Hintergrund der aktuellen Studienlage werden konkrete Einsatzmöglichkeiten dieser Substanzen dargestellt und Fragen der Bioverfügbarkeit, Verträglichkeit und Dosierung erörtert.  

Therapieziel ist, den Körper durch die Stärkung der Immunabwehr in die Lage zu versetzen, einer Metastasenbildung entgegenzuwirken und die negativen Begleiterscheinungen der Krebserkrankung bzw. der Therapien zu mildern. Denn gerade in der Krebstherapie werden leider oft wichtige Begleiterscheinungen des Krankheitsbildes vernachlässigt, die aber für die Aufrechterhaltung einer guten Lebensqualität des Patienten sehr wichtig sind.

Dr. Mathias Oldhaver